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Einsatzübung am 09.09.2017

Gemeinschaftsübung im Wald

Zeyern. „Sowohl Wallenfels, als auch Marktrodach und Rugendorf verfügen über große Waldgebiete. Da macht eine Übung wie heute sehr viel Sinn“, freute sich Marktrodachs 3. Bürgermeister Thomas Hümmrich bei der Nachbesprechung der Einsatzübung. Am Samstag, den 09.09.2017 wurden die Wehren aus Zeyern, Marktrodach, Seibelsdorf, Rugendorf, Geuser und Wallenfels in den Zeyerngrund alarmiert.

Angenommen war ein Waldbrand im Bereich des Schneidberges der sich in Richtung Radspitze befindet. „Die Wasserversorgung wird zunehmend schwieriger, je weiter wir nach hinten ins Tal kommen“, kennt Hans Ott, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Geuser die Herausforderung. Wasser ist zwar im Tal vorhanden, muss jedoch zum Teil sehr weit transportiert bzw. gefördert werden.

Diese Herausforderung stellten sich 75 Feuerwehrleute aus den sechs Wehren. Aus einem Biotop im Talgrund wurde Löschwasser entnommen und über 800 Meter den Berg hinauf gefördert. Dabei wurde die Technik einer offenen Förderstrecke gewählt. Das heißt, dass mit Faltbehältern gearbeitet wurden. Diese waren innerhalb der Förderstrecke platziert und dienen als Puffer für das Löschwasser. So kann in der Regel durchgängig gefördert werden, auch wenn die Löschwasserabgabe an den Strahlrohren unterschiedlich ist.

Gleichzeitig wurde durch das Tanklöschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Marktrodach und das HLF der Wallenfelser Wehr zusätzlich Löschwasser zur Einsatzstelle transportiert. So konnte garantiert werden, dass ständig Löschwasser zur Verfügung stand.

Fachkundige Zuschauer der Übung waren Kreisbrandinspektor Hans-Ulrich Müller und Kreisbrandinspektor Horst Tempel (Presseck, Landkreis Kulmbach). Die Wehr aus Rugendorf (Landkreis Kulmbach) wurde auch deshalb eingebunden, um die Alarmierung und die Funkkoordination über die Landkreis- und Leitstellengrenzen hinaus zu üben. Von Seiten der Forstverwaltung nahm Revierleiter Tassilo Haderlein an der Übung teil.

Kreisbrandinspektor Müller danke allen Feuerwehrleuten für ihren Einsatz, obwohl es an diesem Tag sicherlich auch andere Möglichkeiten der Freizeitbeschäftigung gegeben hätte. Bei der Übung konnte vieles ausprobiert werden, zu dem bei anderen Übungen keine Zeit wäre. „Wir sind im Ernstfall hier gut aufgestellt“, zog Müller sein Fazit.